Wir gratulieren ganz herzlich Denise de Vries und dem VfL Rastede zum Erhalt des Publikumspreises "Sterne des Sports"!!!
Quelle: Deutscher Schwimm-Verband e. V. (DSV), „Schwimmtrainerin Denise de Vries und der VfL Rastede erhalten Publikumspreis bei den ‘Sternen des Sports’“, DSV-Redaktion, veröffentlicht 26.01.2026, © DSV Deutscher Schwimm-Verband e. V., https://www.dsv.de/de/aktuelles/aktuelle-meldungen/schwimmtrainerin-denise-de-vries-und-der-vfl-rastede-erhalten-publikumspreis-bei-den-sternen-des-sports/.
Denise de Vries (r.) freut sich über den Publikumspreis bei den "Sternen des Sports" 2025 ©BVR/DOSB
Das Schwimmen und die dazugehörige Ausbildung sind den Menschen im Land besonders wichtig. Das zeigte sich nun auch wieder beim Wettbewerb „Sterne des Sports“, bei dem seit dem Jahr 2004 außergewöhnliche gesellschaftliche Aktivitäten in Sportvereinen ausgezeichnet werden. Den Publikumspreis gewann in diesem Jahr Denise de Vries für ihre herausragendes Engagement im Rahmen der Initiative „Vom Tauchen zum Schwimmen – schwimmerische Früherziehung im VfL Rastede“. Sie setzte sich im Online-Voting mit 37 Prozent der Stimmen durch und darf sich über eine Prämie in Höhe von 2.000 Euro freuen.
>> Zum NDR-Videoüber die Wassergewöhnung beim VfL Rastede
„Mir sind vor Freude die Tränen in die Augen geschossen“ erzählte de Vries. Mit großer Leidenschaft, fachlicher Expertise und persönlichem Einsatz begleitet sie gemeinsam mit ihrem Team Kinder teils bereits ab einem Alter von zwölf Monaten über mehrere Jahre hinweg altersunabhängig und in ihrem eigenen Lerntempo sicher an das Wasser. Kleine Gruppen, Kontinuität sowie eine ruhige, vertrauensvolle Lernatmosphäre stehen dabei im Mittelpunkt. Außerdem trainiert de Vries aber auch Wettkampfgruppen. Über den Verein hinaus wirkt Denise de Vries als Referentin für den Niedersächsischen Schwimmverband und inspiriert andere Vereine, ihre Ausbildungskonzepte gemäß den örtlichen Gegebenheiten weiterzuentwickeln. Ihr Engagement macht den VfL Rastede zu einem Vorbild moderner und nachhaltiger Schwimmausbildung. „Ich möchte Leben retten. Mir ist es ganz, ganz wichtig, dass die Kinder früh sicher Schwimmen lernen“, sagte sie im NDR-Interview.
Ehrung durch den Bundespräsidenten
Die Ehrung nahm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor, der Hauptpreis ging mit dem „Großen Stern des Sports“ in diesem Jahr an die Turngemeinde Herford von 1860 für ihre Initiative „Vereinsheld 2025 – Unsere Zukunft ist Ehrenamt“. Die Ostwestfalen hatten dafür eine umfassende Kampagne gestartet, um das Ehrenamt neu zu denken und nachhaltig zu stärken. „Die Initiative basiert auf sechs Säulen – von monatlichen Netzwerktreffen und einer eigenen Heldenakademie über Qualifizierungsformate bis hin zum innovativen NextGen-Stipendium, das junge Engagierte ab 13 Jahren finanziell und persönlich fördert“, so Frederick Humcke aus dem Vereinsvorstand der TG Herford. „Ziel ist es, Engagement sichtbarer, attraktiver und zukunftsfähiger zu machen: durch Wertschätzung, Weiterbildung und echte Beteiligung.“ Mit seinem modularen Aufbau, den starken Partnernetzwerken und der Kombination aus sozialer Verantwortung, Förderung und Partizipation schafft das Engagement eine moderne Ehrenamtskultur mit Vorbildcharakter.
„All die großen Stars sind nicht vom Himmel gefallen, sie kommen aus vielen kleinen, oft ehrenamtlich geführten Vereinen. Deshalb muss uns bewusst sein: Ohne diese ehrenamtliche Arbeit, ohne dieses Engagement ginge gar nichts in Deutschland. Oder wie wir bei dieser Gelegenheit so oft sagen: ohne Breite keine Spitze“, betonte Bundespräsident Steinmeier. „Ich liebe die ‚Sterne des Sports‘ auch deshalb so, weil es einmal im Jahr die große Gelegenheit gibt, unsere Würdigung und Anerkennung für die vielen Ehrenamtlichen auszudrücken und danke zu sagen. Wir sollten es nicht nur an einem Tag tun, aber gerade an diesem Tag – und an den anderen 364 Tagen mindestens daran denken.“
Vor zwei Jahren hatte bereits die Schwimmabteilung des TSB Flensburg den „Großen Stern des Sports“ erhalten. Und zwar für seine Initiative „Ein sicherer Ort für alle!“, mit der der sensible Umgang mit Handys in Umkleidekabinen gefördert wurde.