Bezirksmeisterschaften in Osnabrück

Nachwuchs überzeugt im Nettebad

Vielleicht noch gerade rechtzeitig vor neuen Einschränkungen konnten im Nettebad Osnabrück die Meisterschaften des Bezirksschwimmverbandes Weser-Ems auf der 50m Bahn ausgerichtet werden. Die ursprünglich im März geplante Veranstaltung wurde an zwei Tagen nach einem sehr ausgefeiltem Hygienekonzept ausgetragen, ausgearbeitet von Ausrichter VfL Osnabrück. Wesentlicher Bestandteil des Konzeptes war eine reduzierte Teilnehmerzahl mit festzugewiesen Plätzen und Einlass sowie Bahnen zum Einschwimmen. Komprimierte Starts – in vier identischen Abschnitten für Jahrgangsblocks mit jeweils 28 Wettkämpfen - und eine vergleichsweise geringere Regenerationspause standen somit auf dem Plan. Maximal 150 Personen durften in das Bad, auf Zuschauer musste schweren Herzens verzichtet werden.

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Da aus organisatorischen Gründen die Veranstaltung auch noch um eine Woche verschoben werden musste, gingen am Ende Meldungen aus 36 Vereinen ein. Die Teilnehmerzahl lag mit 360 um ca. 90 unter der der Vorjahre, die Zahl der Meldungen war jedoch auch wegen der engen Wettkampffolge um ca. 40 % Prozent geringer. Einige wenige Vereine hatten auf eine Teilnahme verzichtet, da sie Corona-bedingt nicht trainieren oder nur kaum trainieren konnten, einige verzichten, da sie aus einem Risikogebiet kamen und einige hatten wegen Corona-Bedenken nicht gemeldet. Bei der Veranstaltung selbst gab es hingegen kaum Ausfälle.

Sehr gut in Szene setzen sich die jüngeren Sportler. Nur bei 11 der 28 Entscheidungen, die als Fernwertung erstellt wurden, waren die erfahrenen SchwimmerInnen aus der Altersgruppe 2003 und älter erfolgreich. Zweimal waren die Gesamtsieger nur 14 Jahre alt. Über 50m Schmetterling (0:27,63) bzw. 200m Schmetterling (2:33,06) setzen sich die Talente Daniel Olenberg (VfL Osnabrück) und Lea Sophie Baechler (Delmenhorster SV 05) durch. Mit insgesamt 8 Gesamtsiegen lag Ausrichter und LSN Sommer-Cup Sieger VfL Osnabrück mit seinem jungen Team an der Spitze. Noch jünger war das siebenmal erfolgreiche Team der SG Region Oldenburg, wobei die Ergebnis vorbehaltlich der Entscheidung des LSN-Schiedsgerichtes zu betrachten sind. Zurück in den Siegerlisten ist der SV Sigiltra Sögel. Der Verein konnte „Heimkehrer“ und TOP-Brustschwimmer Jan Fährmann „verpflichten“ .Der TV Meppen (Felix Berling), SV Haren (Marius Hollen) sowie der Wardenburger SC (Carlotta Ingenerf) kam durch seine Doppelsieger zu je zwei Erfolgen. Je ein offener Bezirkstitel ging an den Haselünner SV, Waspo Nordhorn, den Delmenhorster SV sowie SV Neptun Emden.

Die besten Leistungen schwammen Jan Fährmann (Sögel) über 100m Brust (1:05,80) sowie Sophie-Iren Vaks (Osnabrück) über 100m Freistil (0:59,95). Platz 1 im Medaillenspiegel erkämpfte sich der VfL Osnabrück mit 77 Goldmedaillen, gefolgt von der SG Region Oldenburg und Delmenhorster SV der Gesamtwertung.

Trainer, Betreuer und vor allen Dingen die Athleten wurden für das Einhalten der Etikette gelobt. Sowohl die Schwimmmeister als auch die Verantwortlichen des Schwimmverbandes Weser-Ems lobten dieses ausdrücklich.

   

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© Michael Speer für den Bezirksschwimmverband Weser-Ems