Bezirks-Kurzbahn-Meisterschaften in Osnabrück

Mit 2.171 Meldungen aus 42 Bezirksvereinen fanden die Bezirks-Kurzbahn-Meisterschaften wieder auf Vor-Corona-Niveau statt. Herausragende Teilnehmerin war Hanna Lemmermann vom Delmenhorster SV. Die seit August im Sportinternat in Hannover trainierende 15 Jährige setzte sich gleich fünf Mal an die Spitze und erzielte drei Mal mehr als 600 Punkte. Am besten unterwegs war sie nun über 400m Freistil, die sie in schnellen 4:29,68 (630 Pkt.) gewann. Jüngste Siegerin war ihre Vereinskameradin Alina Meyer.

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Die 13 Jährige trainiert nun ebenfalls in Hannover. Sie beeindruckte u.a. mit ihrem Sieg über 200m Freistil in 2:09,14 (623 Punkte). Vier Meisterschaften fügte Nicole Heidemann zu ihrer Sammlung hinzu. Nach wie vor kommt niemand an der nun 41jährigen Emsländerin vorbei. Krankheitsbedingt konnte ihr die Delmenhorsterin Emma Kämpfe leider nicht Paroli bieten und Ina Gehring (jetzt SC Osnabrück 04) weilte auf einem Lehrgang des Deutschen Schwimmverbandes in Saarbrücken. Nicole schwamm über 100m Brust (1:10,71) mit 685 Punkten die beste Leistung bei den Damen. Neu in die Siegerlisten trugen sich bei den Frauen die Neu-VfLern Lea Fiessler ein. Sie gewann alle drei Rückenstrecken. Schnellste Sprinterin war Josie Kohstall von der TSG 07 Burg Gretesch in 0:27,20. Siege gab es darüber hinaus für Yael Esther Rode und Emelie Maßberg (beide DSV 05), Sofie Gügelmeyer (Dalum) und Angelique Bähren (VfL).

Bei den Herren waren die Starterfelder in den schnellsten Läufen das ein oder andere Mal nur zur Hälfte gefüllt. Hier fehlten krankheitsbedingt die Lokalmatadoren Daniel Olenberg und Henry Knäuper sowie Brust Spezialist Jan Fährmann (Sögel). Bester und erfolgreichster Sportler war hier ebenfalls ein Delmenhorster. Yannis Hein setzte sich vier Mal an die Spitze und schwamm über 100m Brust in 1:02,87 (687 Pkt.) die allerbeste Leistung. Auch über 50m und 100m Brust erzielte er mehr als 600m Punkte. Starke 645 Punkte erzielte der Sögeler Doppelsieger Hendrik Schmitz über 50m Schmetterling durch 0:25,08. Doppelsieger wurde auch der Neu-Osnabrücker Laurent Barrios-Flor. Er setzte sich u.a. über 200m Freistil durch. Dritter Doppelsieger bei den Herren war Morten Danz. Der PSVer siegte über 400m und 800m Freistil. Je einen Sieg holten Tim Domscheidt und Erdi Ilboga (beide PSV). Für den Wardenburger SC holten Nevio Peters und Enno Brahms offene Titel, Renke Möller (TuS Büppel), Jan Deweke (VfL) sowie Fabio Berendes (Emsbüren) je einen Titel für ihren Vereine. In Summe kam der DSV 05 und 12 Einzelsiege. Gefolgt vom VfL mit sieben sowie dem TV Meppen und dem PSV Oldenburg je vier. 16 Vereine gewannen Podiumsplätze in der Offenen Wertung. Insgesamt war der Leistungsniveau im weiblichen Bereich höher als im männlichen Bereich.

Übersicht der Titelträger

Delmenhorst auch in den Staffeln stark

In den sechs offenen Staffelwettbewerben gab es zwei Sieger. Die Damen des DSV ließen der Konkurrenz über 4*50m Freistil und Lagen keine Chance und auch in den mixed-Staffeln war der Einlauf der gleiche. Bei den Herren konnte sich die VfLer durchsetzen. In den Jugendwertungen setzte sich der WSC-Nachwuchs über 4*50m Lagen und Freistil bei den Mädchen durch. Bei den Jungen waren dies die Sportler des SC Osnabrück 04 über Lagen sowie der VfL über 4*50m Freistil siegreich.

Jahrgänge: Delmenhorster SV 05 knapp vor VfL Osnabrück

Wie in der offenen Wertung gab es auch in der Jahrgangswertung einen Wechsel an der Spitze. Mit 41 ersten Plätzen und 69 weiteren Medaillen setzte sich der DSV05 erstmals an die Spitze und löste den VfL Osnabrück ab. Die Vfler kamen auf 37 erste, 28 zweite sowie 21 dritte Plätze. Auf den dritten Rang kam der PSV Oldenburg mit 27 Erfolgen (plus 13 weitere Medaillen. Dahinter folgen der Wardenburger SC(20/27/22), der wiedererstarkte SV Haren (20/11/8) und Waspo Nordhorn (19/16/22). Gleich drei Teams (Neptun Emden, WF Dalum & TV Meppen) kommen noch auf 13 Jahrgangstitel. D.h. die Meisterschaften sind deutlich breiter gestreut als in den Vorjahren. Elf Vereine errangen zwei und mehr Erfolge, acht genau einen. Sechs weitere Vereine schwammen in die Medaillenränge.

Masterswettkämpfe mit zu wenig Resonanz

Deutsche Rekord durch Nicole Heidemann

Die Masters-Disziplinen waren erstmals offen ausgeschrieben. Aber außer 19 Vereinen aus Weser-Ems fand niemand den Weg ins schnelle Nettebad. Insgesamt geben die Weser-Ems-Masters kein gutes Bild ab und glänzen eher durch Abwesenheit. Wie in den Vorjahren lagen die Teilnehmer des TSV Quakenbrück mit diesmal 25 Erfolgen klar an der Spitze. Auf Rang zwei der TV Meppen mit elf Titeln, gefolgt vom WF Völlen-Papenburg mit neun Erfolgen. Es folgen gleich sechs Vereine mit vier Siegen.

Für die beste Leistung sorgte Nicole Heidemann (TV Meppen). Auf der Nebenstrecke 100m Schmetterling stellte sie in 1:04,48 einen neuen Deutschen Rekord in der AK 40 auf (1.005 Punkte). Sie verbesserte die alte Marke der Hamburgerin Frauke Laberre um 12/100 Sekunden. Keine 10 Minuten später siegte sie über 50m Brust und bewies in 0:32,26 ihre anhaltend starke Form. Bei den Herren erzielte der Quakenbrücker Heiko Boknecht (AK 55) in 2:44,20 (945 Punkte) die beste Leistung.

Ehrung für den Weser-Ems-Pokal und Bezirksrekordschwimmer*innen

Während der Veranstaltung zeichnete Schwimmwart Michael Speer die Sportler:innen und Staffeln mit Urkunden aus, die sich im vergangen Jahr in die Rekordlisten des Bezirksschwimmverbandes eintragen konnten. Darüber hinaus war er intensiv mit der Durchführung der Siegerehrungen beschäftigt. Die in diesem Jahr überreichten Medaillen fanden großen Anklang bei der Geehrten. Organisatorisch blieben eigentlich keine Wünsche offen. Die Veranstaltung unter der Leitung von Anke Janssen und Wolfgang Kroker wurde zügig und pünktlich durchgeführt. Gleiches gilt für die Siegerehrungen. Die Ergebnisse wurden vor Ort auf zwei Monitoren angezeigt und per Liveticker und Livestream für alle Interessierten zur Verfügung gestellt. Ein weiterer Dank gilt dem umsichtigen Ausrichter -Team aller vier beteiligten Osnabrücker Vereine unter Federführung des Stadtschwimmverbandes Osnabrück.

 

   

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© Michael Speer für den Bezirksschwimmverband Weser-Ems